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Pflege

 „Alt sein ist eine herrliche Sache,

wenn man nicht verlernt hat,

was Anfangen heißt“

- Martin Buber

 

Sicherlich hatte jeder unserer Heimbewohner mit Ängsten und vielen offenen Fragen zu kämpfen, bevor die Entscheidung fiel, in ein Alten- und Pflegeheim umzuziehen. Das häusliche Umfeld und die bisher bekannten Gewohnheiten aufzugeben, um einen Neustart zu wagen, fällt im Alter nicht leicht.

 

Mit dem Wort „Alten- und Pflegeheim“ wird gerade bei älteren Mitmenschen häufig eine Institution verbunden, die sich abgeschieden und isoliert um bedürftige Senioren kümmert und keinerlei Raum für persönliche Entfaltung zulässt.

Diese Vorstellung entspricht aber keineswegs unserem pflegerischen Verständnis.

Im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit stehen an erster Stelle der Heimbewohner als Individuum, unser christliches Menschenbild und eine „aktivierende“ Pflege, die den Bewohnern Raum für Selbstständigkeit gibt, gleichzeitig aber auch dort Hilfestellung gibt, wo Selbstverwaltung nicht mehr möglich ist, damit die Heimbewohner ihren Lebensabend in unserer Einrichtung genießen können.

 

Unsere Zielvorstellungen:

 

  • Wir möchten unsere Bewohner ganzheitlich in ihren Fähig­keiten fördern bzw. sie erhalten und mögliche Schwächen oder Defizite durch Hilfestellung ausgleichen.
  • Wir möchten Gewohnheiten und Vorlieben, die die Senioren im eigenen Zuhause jahrelang an den Tag gelegt haben aufgreifen und im Heimalltag weiterhin umsetzen.
  • Wir möchten unseren Bewohnern zeigen, dass sich der Lebensalltag mit dem Umzug in eine Pflegeeinrichtung zwar verändert, aber dass auch jede Veränderung positive Neuerungen mit sich bringen kann.
  • Wir möchten mit unserem Heimalltag und Beschäftigungsprogramm Impulse und Anregungen für eine sinnvolle Tagesgestaltung vermitteln.
  • Wir möchten für unsere Heimbewohner nicht nur einen rein pflegerischen Auftrag erfüllen, sondern auch Teil ihres persönlichen Umfeldes werden. Ein freundlicher Umgang und eine zuvorkommende Haltung gegenüber unseren Bewohnern und deren Angehörigen sind daher für uns selbstverständlich.

Neben diesem sozialen Aspekt sind wir zudem bemüht, allen Anforderungen einer professionellen Pflege gerecht zu werden. Wir sind beauftragt, die medizinische Versorgung zu gewährleisten, weshalb wir auch mit den ansässigen Hausärzten, der ortsansässigen Igel-Apotheke und den Praxen der Physiotherapie und Ergotherapie in und um Wallenfels kooperativ zusammen arbeiten. Der notwendige Pflegebedarf wird individuell mit dem Heimbewohner unter Einbezug der Angehörigen und der behandelnden Ärzte festgelegt.

 

Auf unseren Wohn- und Pflegebereichen arbeiten sowohl examinierte Pflegefachkräfte, als auch ausgebildete oder angelernte Pflegehilfskräfte Hand in Hand zusammen.

 

In Fortbildungen schulen wir unser Pflegepersonal regelmäßig in Themen wie

 

  • Umgang mit Demenz erkrankten Bewohnern
  • Prophylaxen innerhalb der Pflege,
  • Erste Hilfe,
  • Medikamentenversorgung,
  • etc.

 

Durch unser regelmäßiges Fort- und Weiterbildungsprogramm möchten wir unseren Mitarbeitern Wissen und Sicherheit vermitteln, um unsere Heimbewohner bzw. deren Angehörige in pflegerischen Fragen fachkundig beraten zu können.

Therapie

Beschäftigungsteam

Altenhilfeeinrichtungen sollen keine „isolierten, sozial abgegrenzten Institutionen“ sein, sondern sich als Teil des Gemeinwesens verstehen.

 

Die Arbeit unserer Beschäftigungstherapie macht es sich daher zur Aufgabe, soziale Kontakte unter den Bewohnern und innerhalb der Einrichtung, sowie zur Gemeinde nach außen hin, zu fördern.

 

Den ganzen Tag finden auf den einzelnen Wohnbereichen und im Speisesaal die Wohngruppen statt, mit unterschiedlichen Aktivitäten wie Basteln, Gestalten, Singen, Nähstübchen, Gymnastik, etc. für alle interessierten Heimbewohner.

 

Dabei werden längst verschüttete Ressourcen wieder entdeckt und es bereitet den Bewohnern viel Freude, sich in ihren Fähigkeiten zu üben, sie zu erhalten und zu fördern oder sogar neue zu erwerben.



Wochenplan der Beschäftigungstherapie (PDF)
Hier finden Sie den aktuellen Wochenplan mit den täglichen Angeboten der Beschäftigungstherapie als PDF zum Download.
Wochenpla_Therapie.pdf
PDF-Dokument [367.1 KB]

In der Beschäftigungstherapie werden die Ziele nach den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner ausgerichtet, denn in erster Linie gilt es, die Fähigkeiten des Einzelnen zu fördern und zu erhalten.

 

Die Gemeinschaft und der Erhalt der Selbständigkeit stehen in der Wohngruppe an erster Stelle.

 

Beim gemeinsamen Frühstück stehen Therapie-Mitarbeiter den Bewohner zur Seite und geben ihnen Hilfestellung.

 

Die Wohngruppen werden sowohl auf dem Beschützenden Wohnbereich, als auch auf dem Offenen Wohnbereich angeboten. Eine Besonderheit ist außerdem die Dementenwohngruppe, in der individuell auf den dementen Bewohner eingegangen wird.

 

Die Wohngruppen arbeiten nach einem strukturierten Wochenplan (Dokument oben zum Download), der jedoch jederzeit auf die Bedürfnisse und den Allgemeinzustand des Bewohners abgestimmt wird.

 

Die Beschäftigungsangebote wie „Aktuelle Stunde“, Gedächtnistraining, Gymnastik, Singen, Backen, 10 min Aktivierungen, Gesprächsrunden, Erinnerungsarbeiten… werden von den Bewohnern gerne angenommen.

 

Auch werden Feste und Veranstaltungen, wie z. B. Kreuzwegandacht, Diavorträge, Kinonachmittage, Muttertagskonzerte oder Sommerfest, den Jahreszeiten entsprechend durchgeführt.

 

Die Therapie arbeitet eng mit dem Besuchsdienst, den einheimischen Vereinen oder externen Referenten zusammen.

 

Des Weiteren werden auch verschiedene Ausflüge mit den Bewohnern geplant, wie z. B. eine Osterbrunnenfahrt, Kirchweih- und Schützenfest-Besuche oder Besuche bei sonstigen Festen in der Umgebung usw.

 

Die Therapie bezieht aber auch die Basale Stimulation ein, die speziell für den einzelnen Bewohner je nach Krankheitsbild abgestimmt und durchgeführt wird.

Hier werden belebende oder beruhigende Stimulationen durch Waschungen und Ausstreichungen angewandt.

Auch die Aromabäder sind individuell auf den Bewohner ausgerichtet und finden einen großen Anklang.

In der Basalen Stimulation sind der Zeitfaktor der Therapieeinheit, sowie die ruhige und ausgeglichene Atmosphäre ein wichtiger, ausschlaggebender Faktor.

Küche

Unser Küchenteam setzt sich aus einen Küchenleiter, einer Beiköchin, einem JungkochKüchenhilfen und einer HBL- Praktikantin zusammen.

 

In unserem Haus spielt die Ernährung eine wichtige Rolle, weshalb wir ein eigenes, individuell auf die Bewohner abgestimmtes Ernährungskonzept haben.

So sind z.B. die Krankheitsbilder der Bewohner auf den Essenskarten ersichtlich, sowie der Body Mass Index und die Broteinheiten der Diabetiker.

 

Für jeden Einzelnen, bieten wir eine gesunde und ausgewogene Ernährung an, die sich auf sechs Mahlzeiten verteilt.

 

Es wird außerdem stets darauf geachtet, dass täglich frisches Obst und Gemüse angeboten wird.

 

Der Tag beginnt Morgens um 8.00 Uhr mit einen ausgewogenen Frühstück.

Um ca. 10.00 Uhr gibt es eine abwechslungsreiche Zwischenmahlzeit die z.B. aus einer Suppe, Pudding, Joghurt oder Obst bestehen kann.

 

Für das Mittagessen stehen unseren Bewohner zwei Menüs zur Auswahl:

das erste besteht aus einer vollwertigen Mischkost, während es sich beim zweiten um eine Schonkost handelt, die besonders zur Entlastung der Verdauungsorgane geeignet ist.

Beide Menüs werden in Broteinheiten berechnet.

 

Natürlich werden auch die Vorlieben und Wünsche unserer Bewohner bei der Essensausgabe berücksichtigt.

 

Zum Nachmittagskaffee bieten wir Kuchen, Gebäck und Brötchen an.

 

Einmal in der Woche läd unser Altenheim St. Elisabeth außerdem zum Kaffee ein, wo sich Freunde, Bekannte, sowie Alt und Jung in unserem Speisesaal im Erdgeschoss treffen und die Geselligkeit genießen können.

Dazu sind auch ganz herzlich die Bürger und Besucher der Stadt Wallfels eingeladen. 

Wir bieten hier unter anderem die Kuchen an, die von der Wohngruppe gebacken wurden und um die Auswahl zu vergrößern, stellen wir in der eigenen Betriebsküche Gebäck und andere Leckereien her.

 

Ab 17.30 Uhr wird dann das Abendessen gereicht.

Ein bis zweimal in der Woche bietet das Küchenteam ein warmes Gericht an.

 

Der Tag endet mit einer Spätmahlzeit die aus Frucht- bzw. Diätjoghurt, Obst, oder Pudding bestehen kann.

Mit dem Heimbeirat und der Küchenleitung findet einmal im Monat eine Speiseplanbesprechung statt.

Der Ernährungskreis setzt sich aus 5 Mitarbeitern zusammen.

Er erörtert das Krankheitsbild, sowie das Ernährungskonzept zum Wohlbefinden der Bewohner.

 

Unsere Küche kann flexibel auf kurzfristige Veränderungen reagieren.

So kann der Menüplan schnell geändert werden, sollte z.B. eine Krankheitswelle unter den Bewohnern ausbrechen.

 

Natürlich können auch unerwartete Gäste mitbewirtet werden.

 

Übers ganze Jahr finden in unseren Haus verschiedene Veranstaltungen statt, bei denen sich unsere Küche auch ehrenamtlich mit einbindet.

 

Zusätzlich wird auch der einheimische Kindergarten, die Schule und die Sozialstation mit versorgt.

 

Wir achten bei den Essen, die wir außer Haus liefern, ebenso auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung, wie im Hause selbst.

Hauswirtschaft

Die Hauswirtschaft umfasst folgende Bereiche:

 

  • Wäscherei
    Die Wäscherei ist zuständig für die Behandlung der Wäsche unserer Bewohner. Angefangen bei der Kennzeichnung, über die Reinigung, bis hin zur Rückgabe.
     
  • Hausreinigung und Raumpflege
    Die Zimmer und Bäder werden von Montag bis Freitag täglich gereinigt. Am Wochenende ist eine Raumpflegerin im Haus.
     
  • Hausmeisterei
    Die Hausmeisterei umfasst alle handwerklichen und technischen Aufgaben, zum Beispiel das Anschließen der Fernseher, Zimmerschlüssel, Mithilfe bei der Wohnungsgestaltung, Wartungen an Rollstühlen oder aber die Gartenpflege oder das Versorgen der Tiere in unserem Streichelzoo

 

Wäscherei

Die Wäscherei als wichtige Säule der Hauswirtschaft, schafft Sicherheit in der Hygiene und fördert die Werterhaltung der Flachwäsche und der Kleidung unserer Bewohner.

 

 Nach § 75 Abs. 2 Nr. 1 SGB XI umfasst die Wäscheversorgung die Instandhaltung, Bereitstellung und Reinigung der von der Einrichtung zur Verfügung gestellten Wäsche, sowie das maschinelle Waschen, Trocknen, Bügeln bzw. Legen der persönlichen Wäsche und Kleidung.

 

 Um die Wäscheversorgung bedarfsorientiert, termingerecht, ausreichend und dem gesellschaftlichen Standard entsprechend zu sichern, wird diese Leistung von unserer Einrichtung erbracht.

 

Hierfür wurde im Jahr 2008 mit dem Neubau der Wäscherei begonnen.

Seit März 2009 ist diese Einrichtung für das Alten- und Pflegeheim Wallenfels und für das Spital in Kronach zuständig. Die gesamte anfallende interne und externe Wäsche wird in der hauseigenen Wäscherei gewaschen und ausgeliefert.

 

Das Wäscheversorgungskonzept regelt den allgemeinen Umgang mit der individuellen Wäsche unserer Bewohner, sowie der Beschaffung und Pflege der Hauswäsche.

 

Unsere hauseigene Wäscherei umfasst zwei Waschmaschinen, die mit jeweils 40kg oder 20kg Schmutzwäsche befüllbar und auf verschiedene Programme wie z.B. Kochwäsche, Bettwäsche, Oberbekleidung, Küchenwäsche oder Infektiöse Wäsche, einstellbar sind. Des Weiteren sind zwei Trockner mit gleichem Fassungsvermögen vorhanden, die auf Programmen wie u.a. Kochwäsche, Pflegeleicht, Feinwäsche oder Mangelfeucht laufen.

Mit Hilfe einer Mangel wird mangelfeuchte Wäsche wie beispielsweise Bettwäsche oder Tischdecken geglättet. Für Bügelwäsche ist ein Dampfbügeleisen vorhanden. Die fertig gereinigte, gepflegte und gelegte Wäsche wird auf drei Wäschewagen für die drei Pflegestationen nach Bewohnern sortiert und zwei mal wöchentlich ausgeliefert.

Um die Bewohnerwäsche mit Namen zu kennzeichnen ist eine Patchmaschine vorhanden.

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© 2012 Bernd Robitschko

Caritas Alten- u. Pflegeheim
St.Elisabeth
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